Dass ein großer Roman nicht zwangsläufig bei einem großen Verlag erscheinen muss, demonstriert dieser Überraschungs-Erfolg: Mit seinem 360-Seiten-Buch „Die Schatten des Mars“ wurde Frank W. Haubold im Juli mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet.
Zu Recht: Der 1955 geborene Schriftsteller, studierte Informatiker und Biophysiker entwirft in seinem Roman eine Zukunftsvision mit Tiefgang, die auch seinem Vorbild Ray Bradbury („Die Mars-Chroniken“) gefallen würde. Der Roman setzt sich aus schicksalhaften Erzählungen zusammen, deren Fäden auf dem Roten Planeten zusammenlaufen – ebenso sentimental wie spannend. Und ganz ohne Effekthascherei.
Frank W. Haubold: Die Schatten des Mars, erschienen beim Ersten Deutschen Fantasy Club (edfc), ISBN 978-3-939914-00-6, 19,50 Euro / www.edfc.de



