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KLASSE!Deine News
29. Juli 2010 - 17:14 Uhr
Aus dem Alltag von Straßenkindern
 
 

In vielen Ländern gibt es Kinder und Jugendliche, die kein Zuhause haben und die deshalb auf der Straße leben müssen – zum Beispiel in Brasilien, dem fünftgrößten Staat der Erde.

Für die rund 1,5 Millionen Menschen, die in Recife, einer der größten brasilianischen Städte leben, gibt es viel zu wenig Arbeit und nicht genug Wohnungen. Manche Großfamilien leben in winzigen Hütten in den Slums, den sogenannten Favelas.

Zahlreiche Organisationen versuchen, Straßenkindern zu helfen. „terre des hommes“ ist eine solche Organisation, die sich auf der ganzen Welt für Kinderrechte einsetzt. Sie versucht zum Beispiel, Kinder zu unterstützen, die sehr arm sind oder die sexuell missbraucht wurden. Außerdem kümmert sich „terre des hommes“ auch um Kindersoldaten, um Flüchtlinge oder um Kinder, die in einem Land aufwachsen, in dem Krieg herrscht.

Der Name „terre des hommes“ stammt aus dem Französischen und bedeutet „Erde der Menschlichkeit“. Gegründet wurde die Organisation 1960 von dem Schweizer Edmond Kaiser. In Deutschland gibt es „terre des hommes“ seit 1967.

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