Krefeld. Die Sonne scheint durch die raumhohe Fenster in den hell gestalteten Empfangsbereich. Der Blick der Besucher fällt ungehindert nach draußen auf die alten Bäume. Gestern wurde das neue „Klinikgebäude im Park“ der Alexianer Krefeld GmbH eingeweiht. Es bietet 76 Privatpatienten oder Patienten mit Zusatzversicherung Ein- und Zweibettzimmer und steht auch Selbstzahlern offen.
Der Grundgedanke der neuen Einrichtung lautet: „Nur wer sich wohlfühlt, wird gesund.“ Schon der Weg vom Hauptgebäude durch den breiten cremeweiß gestrichenen Flur ins neue Haus lässt die Wechselbeziehung zur Natur offensichtlich werden. An der Decke befinden sich Lichtkuppeln, die blauen Himmel und Baumkronen zeigen. Der Besucher fühlt sich fast wie beim Waldspaziergang. Auf den Wänden des Ganges werden die Krefelder Parks beschrieben, wie sie auch im Internet-Auftritt der Stadt nachzulesen sind.
Die großen hellgrauen Lettern auf weißem Grund sind ein Hingucker und gut lesbar, auch wenn der Text manchmal die Ecke herum läuft.
Mit der knapp sieben Millionen Euro teuren „Klinik im Park“ verfolgt die Alexianer-Krefeld- GmbH gleich mehrere Ziele. „Wir wollen, dass unsere Häuser – Alexianer und Maria Hilf – verschmelzen und dass sich Somatik und Psychiatrie vernetzen“, sagt Geschäftsführer Michael Wilke nach dem Gottesdienst. Das neue Gebäude sei ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Oberbürgermeister Gregor Kathstede lobte die Mitarbeiter des zukunftsorientierten Unternehmens mit moderner Gesundheitsversorgung. „Es ist eine Investition, die den Standort stärkt, ein Haus mit einem mutigen und modernen Konzept, weit entfernt vom Krankenhauscharakter früherer Zeiten, fast schon wie ein Hotel“, sagt er. Danach übergibt Architekt Hans-Georg Führes den Schlüssel an Wilke.
Neben den Annehmlichkeiten der Zimmer mit Fernsehen, Radio, Telefon und Internet stehen den Patienten Verpflegungsassistenten zur Seite. 20 Wahlmenüs täglich können zu jeder Tageszeit gegessen werden.



